Klimaaktivismus vs klimagerechtes Verhalten?
Seitdem wir Dienstag vermehrt die Gegenveranstaltung zum Klimagipfel, das Klimaforum, besuchen, erschlägt mich jedes Mal auf’s Neue das selbe Bild: Jugendliche stehen genüsslich über ihrem riesigen Teller voller Fleisch!
Das ist nicht sonderlich verwunderlich, würde ich durch die Stadt stapfen. Umso mehr erstaunt es mich aber, dass es sich im Klimaforum ergibt. Gerade bei Klimaaktivisten sollte bekannt sein, dass die industrialisierte Landwirtschaft einen Anteil von 18% am Klimawandel ausmachen. Insbesondere zur Fleischproduktion werden ein Vielfaches an Energie gebraucht gegenüber pflanzlichen Lebensmitteln.
Also: Fleischproduktion trägt erheblich zum Klimawandel bei.
Gerade von Klimaaktivisten sollte man erwarten können, dass sie bewusst konsumieren. Ist mit einem Appell zur CO2-Reduzierung nicht gerade eine Verpflichtung verbunden, so zu leben, wie man es von anderen verlangt? Mit dieser Frage gehe ich ins Bett…





